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Österreich

Entdecken Sie Österreich!

Es ist wie der Blick in ein Schmuckkästchen: Je tiefer man gräbt, desto kostbarer werden die Schätze

Österreich, dieses in seiner landschaftlichen Schönheit so vielfältige und an kunsthistorischen Schätzen so reiche Land vermag selbst seine eigenen Bewohner immer wieder in Staunen zu versetzen. Um wie viel mehr erst Besucher ins Staunen geraten, können Sie selbst erleben, wenn Sie sich aufmachen, Österreich zu erkunden.

Da ist zunächst Wien, die im Nordosten gelegene Hauptstadt. Seit Jahren zählt die Donaumetropole zu den weltweit beliebtesten Reisezielen von Städtetouristen. Wien verbindet spielerisch historische Größe mit dem Flair einer modernen Metropole. Die sprichwörtliche Wiener Gemütlichkeit unterstreicht den Reiz, und das Flanieren ist hier nie ganz aus der Mode gekommen. Die historischen Bauten laden dazu ein, mehr zu schauen als zu gehen. Mit dem 2001 fertig gestellten Museumsquartier, dem restaurierten Barockpalais Liechtenstein und der Albertina wurde Wien zu einer der weltweit interessantesten Museumsstädte. Wiens Größe ist unerreichbar, zumindest im innerösterreichischen Wettstreit. Einzig Graz, die Hauptstadt der Steiermark und europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2003 darf sich wenigstens »die kleine Schwester Wiens« nennen, gibt es hier doch auch einen Ring und ein Opernhaus. Der wahre Charme von Graz entfaltet sich aber in den großzügigen Innenhöfen der Renaissancepalais und auf dem Schlossberg, der zudem für eine gute Übersicht sorgt.

Zwischen der gebirgigen Nordsteiermark und den lieblichen Gegenden um die Steirische Weinstraße, auch die steirische Toskana genannt, könnte der Unterschied nicht größer sein. Doch darin liegt gerade der große Reiz. Das Burgenland, das sich als schmaler Streifen vom Südosten Wiens bis zur slowenischen Grenze zieht, ist Österreichs jüngstes Bundesland. Eisenstadt, seit dem Wegfall von Ödenburg (heute Sopron in Ungarn) Hauptstadt des Landes, ringt immer noch um seine Rolle. Der Neusiedler See bildet mit dem Seewinkel an der Ostseite ein Naturschutzgebiet von weltweiter Bedeutung. Außerdem werden hier mit die besten Rotweine der Welt angebaut.

Westlich des Burgenlands, nördlich der Steiermark und um Wien herum erstreckt sich Niederösterreich, das größte der österreichischen Bundesländer mit Grenzverläufen zur Slowakei und zu Tschechien. Das Donautal mit der vielfach besungenen Wachau, jenem Abschnitt zwischen Melk und Krems, der nicht nur von Patrioten zu den schönsten Donaulandschaften überhaupt gezählt wird, schneidet das Land in zwei Hälften. Niederösterreich, vorwiegend eine Acker- und Weinbaugegend, kann mit hübschen, mitunter auch spröden, aber ursprünglich gebliebenen Orten auftrumpfen. Das Land wurde lange von Wien verwaltet; seit einigen Jahren wächst St. Pölten, die Bischofsstadt an der Traisen, in die Rolle der Landeshauptstadt hinein.
So sehr sich der Osten vom Westen unterscheidet, haben das Burgenland und Vorarlberg nicht nur gemeinsam, dass sie an einem See liegen, sie sind auch die beiden kleinsten Bundesländer. Vorarlberg wird im Süden von der Verwallgruppe und im Norden vom Bregenzerwald bestimmt. Der dem Land den Namen gebende Arlberg, ein knapp 1800 m hoher Pass, wurde als Skigebiet weltberühmt. Lech und Zürs zählen zu den begehrtesten Wintersportorten, und dies nicht nur, weil die gekrönten und ungekrönten Häupter des europäischen Hochadels dort kurven und carven.

Auf der anderen Passseite beginnt Tirol, das Land im Gebirge, wie es seit dem Mittelalter treffend genannt wird, denn nur 12 Prozent der Landesfläche können genutzt werden. Der verbleibende Großteil erstreckt sich über hochalpine Wald- und Gletscherregionen. In den imposanten Seitentälern, die vom Inntal ausgehend bis zu 50 km in die Alpen einschneiden, haben sich wie im Ötztal riesige Skigebiete entwickelt, während den Sommer über die Wanderstiefel zum Einsatz kommen. Wie könnte es anders sein, auch die Landeshauptstadt Innsbruck ist von Bergen umstellt, was den Renaissancebauten und hübsch bemalten Bürgerhäusern zusätzlichen Reiz verleiht.
Osttirol zählt mit Kärnten zu den südlichen Gefilden Österreichs. Die berühmten Osttiroler Täler wie das Defereggen- oder Virgental im Nationalpark Hohe Tauern faszinieren durch ihren hochalpinen Charakter und nahezu unberührt gebliebene Dörfer mit schwarz gewordenen Holzhäusern, die wie Schwalbennester an den Bergen kleben. Lienz, am Zusammenfluss von Drau und Isel gelegen, ist zwar nur Bezirkshauptstadt, fühlt sich jedoch als heimliche Landeshauptstadt.

Wer nach Kärnten fährt, kommt meist der Seen wegen. Vielleicht lässt sich in den Kärntner Tälern deshalb so gut wandern, weil die Seen nicht weit sind und mit freundlichen Wassertemperaturen locken. In den Seen des Salzkammerguts, Österreichs zweitem Wasserparadies mit großem Geschichtserbe, ist das frische Nass um einige Grade kühler. Hallstatt am gleichnamigen See wurde bereits vor 4000 Jahren besiedelt; der Salzbergbau sicherte über Jahrtausende die wirtschaftliche Grundlage. Mit der kaiserlichen Gepflogenheit, die Sommer in Bad Ischl zu verbringen, wurde die Region »geadelt« und zur begehrten Sommerfrische, vor allem, als die Heilkraft der Sole entdeckt wurde. Linz ist wegen des hübschen Altstadtkerns und der Nähe zu St. Florian, der Wirkungsstätte des Komponisten Anton Bruckner, einen Abstecher wert.

Das Salzburger Land schließlich ist bei Skifahrern und Bergsteigern für seine hochalpinen Regionen in den Hohen Tauern beliebt. Liebhaber von Oper und Schauspiel pilgern zu den berühmtesten Festspielen der Welt, die gegründet wurden, weil die Wiege Mozarts in der Getreidegasse stand und die einzigartige Kulisse der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenzstadt dafür wie geschaffen ist.
Diese Rundreise soll Ihnen einen ersten Eindruck verschaffen, alles Weitere wird sich von selbst ergeben. Sie werden an Wiesen entlang spazieren, deren Grün wie gemalt wirkt, und das Klappern eines Mühlrads wird Sie begleiten, bis der Takt die Schritte lenkt. Wer sich bis in die höchsten Regionen der Alpen wagt, wird vielleicht einen Steinbock entdecken oder hoch oben einen Bartgeier. Sie werden Innenhöfe betreten, die Sie in eine andere Welt versetzen. Sie werden staunen, womit das Land, dessen Fläche mit 84 000 km² um einiges größer als die Bayerns ist und das mit 8 Mio. etwa so viele Einwohner wie Niedersachsen hat, so alles aufwarten kann.

Papst Johannes Paul II. bezeichnete Österreich einmal als die »Insel der Seligen«. Sollte dieses Bild je zugetroffen haben, dann wohl nur unter dem Aspekt, dass es der »deutschsprachige Rest« des ehemaligen Vielvölkerstaats nach vielen Wirren und Niederlagen nach 1945 schaffte, nicht zwischen den Blöcken aufgerieben und 1995 sogar EU-Mitglied zu werden. Dass dieses Land immer wieder mal »unter Wert« gehandelt wird, mag seine Bewohner zwar kränken – kurz danach werden sie aber freundlich lächeln, weil sie im Grunde ihres Herzens um ihren Wert wissen.

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